Die Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte begrüßt die Entscheidung des Senats, die geplante Doppelrennbahn in Horn nun doch nicht zu bauen.
Als einzige Fraktion in der Bezirksversammlung hat DIE LINKE von Anfang an gegen das kostspielige Leuchtturmprojekt opponiert und dafür nur Unverständnis und Spott von den anderen Fraktionen geerntet.
Sandra Clemens, Bezirksabgeordnete im Regionalauschuss Horn/Hamm/Borgfelde: „Um so erfreulicher ist es nun, dass wir mit unserer Position Recht bekommen haben. In Zeiten massiver Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich ist es aus unserer Sicht aberwitzig, um die 30 Millionen Euro in ein Event-und Prestigeobjekt zu investieren.“
DIE LINKE fordert, dass die Behörder für Kultur, Sport und Medien offen legt, wie viele Gelder bisher für Planungen und Gutachten für das Projekt Doppelrennbahn ausgegeben wurden. Die Bezirksfraktion kritisiert zudem die Förderung des im Juli stattfindenen Derbys mit öffentlichen Geldern in Höhe von erneut 400.000 Euro und fordert, dass diese Mittel stattdessen in den Breitensport investiert werden – denn hier klaffen große Lücken für Platzwarte und Hallensanierungen.
Dass die Doppelrennbahn nun vom Tisch ist, darf nach Ansicht der LINKEN jedoch nicht heißen, dass der Stadtteil Horn vernachlässigt wird – das Stadtteilhaus muss trotzdem gebaut werden, auch wenn die ganz Große Koaltion von SPD-GAL-CDU dieses Projekt wiederholt mit der Kombibahn verknüpft sah. Sandra Clemens: „Zudem dürfen die frei bleibenden Flächen neben dem Rennbahngeläuf nicht verkommen. Die Parkfläche muss gezielt als Freizeit- und Erholungsfläche ausgebaut werden.“
Die ausführliche Position der LINKEN zur Doppelrennbahn in Horn finden Sie in der Broschüre: „Begrabt die Doppelrennbahn an der Kehre des Geläufs“
Rückfragen: Sandra Clemens 0175-740 79 09